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Therapieansatz

Stellen Sie sich vor, Ihr Computer würde plötzlich langsamer oder nach Neuinstallation eines Programmes Probleme bekommen. Bestünde dann der erste Schritt der Korrektur darin, Hardware auszutauschen oder sich einen neuen Computer zu kaufen? Nein, denn in der Regel besteht ein Softwareproblem, das gelöst werden muss. Außerdem werden Sie bei Ihrer EDV zu regelmäßigen Systemupdates aufgefordert.
Ähnliches gilt für ein Auto, das ohne erkennbaren Anlass nicht mehr rund läuft und beim dem die Elektronik neu eingestellt werden muss. Systemdiagnose wird das genannt, und das schon seit etwa 20 Jahren.

Betrachten wir den menschlichen Körper: Er besteht aus 1 Billionen Zellen, von denen in jeder Sekunde 50 Mio. absterben und erneuert werden. In der gleichen Zeit finden - grob geschätzt – ca. 40 Billionen Stoffwechselprozesse statt.

Wenn dieses System „schwächelt“ in Form von wiederkehrenden Beschwerden, Symptomen oder Erkrankungen, reagiert die klassische Medizin vorwiegend in zweierlei Form:
  • entweder sie kümmert sich nur um die Hardware. Dann hat jeder Rückenschmerz seine Ursache in der Wirbelsäule, jede Darmfehlfunktion im Darm selber, alle Herzbeschwerden im Herzen,
  • oder sie unterdrückt die Symptome, ohne die wahren Ursachen aufzudecken und dem Regulationssystem zu helfen, das Problem selbst zu lösen.

Seit 25 Jahren hat sich der neuseeländische Arzt und Osteopath Dr. Allan Phillips mit der Frage beschäftigt, welche Störungen im Betriebssystem des menschlichen Körpers bei chronischen Störungen vorliegen könnten und wie man dieses System sozusagen neustarten kann.

In diesem Verfahren, das er als Neurologische Integration bezeichnet - mit Erkenntnissen aus Schulmedizin, Akupunktur, Osteopathie und Neurophysiologie -, werden Schwachstellen über einen kinesiologischen Armtest aufgedeckt und durch eine sanfte Klopftechnik behoben. Man kann diesen Vorgang auch als Systemupdate bezeichnen.

Eine Störung des Regulationssystems besteht meistens in 2 Aspekten:
  • Zum einen ist die innere Regulation mit derartig vielen Programmen und Prozessen beschäftigt, dass keine ausreichende Kapazität mehr besteht, um neu entstehende Anforderungen angepasst zu bewältigen. In der Computersprache würde man sagen: der Arbeitsspeicher ist voll.
  • Zum anderen besteht durch sogenannte störende Einflussfelder (Störfelder) häufig keine helfende innere Verbindung zum Ort der Beschwerden. Das Regulationssystem hat sozusagen das Problem gar nicht „auf dem Schirm“.

Die Neurologische Integration führt nach Aufdecken entsprechender Schwachstellen einen Integrationsprozess über einen körperlich-neurophysiologischen Weg durch, bei dem die Störungen des Regulationssystems beseitigt werden.

Auf diesem Weg eröffnet sich in aller Regel auch eine Erkenntnis darüber, welche Botschaft dieses unglaublich intelligenten Systems Mensch hinter den körperlichen Symptomen steht (Körpersprache).

Da ich von einer Einheit von Körper-Seele-Geist ausgehe, werden sämtliche Symptome immer auch aus allen Wesensanteilen des Menschen gespeist. Umgekehrt werden durch einen körperlich-neurophysiologischen Integrationsweg mentale, emotionale und auch spirituelle Veränderungen angestoßen.

Behandelt werden mit der Neurologischen Integration sämtliche chronischen und wiederkehrenden Beschwerden wie Schmerzzustände an Rücken und Gelenken, Kopfschmerzen und Migräne, Allergien, Asthma, chronische Darmbeschwerden, Bluthochdruck, auch psychische Belastungen u.v.a..

Das Verfahren ist besonders auch bei Kindern geeignet. Hier gibt es meist die schnellsten Verbesserungen.

Es kommt gänzlich ohne Medikamente, Spritzen oder sonstige invasive Therapien aus.

In leichteren Fällen genügt oft eine Behandlung, die ggf. von Zeit zu Zeit wiederholt werden muss. Bei schwierigen Verläufen oder langfristig bestehenden Beschwerden sind mehrere Behandlungen oft unumgänglich (4 – 5).

Oft können erstaunliche Besserungen erreicht werden, Medikamenteneinnahmen reduziert oder gänzlich abgebaut, Operationen vermieden werden.

Es kann sich ein komplett neues Lebensgefühl einstellen.

Aus rechtlichen Gründen muss ich Sie darauf hinweisen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Für den Bereich der Wirbelsäule, z.B. beim chronischen Schmerzsyndrom der Wirbelsäule, geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen, zu denen auch das Neurologische Integrationssystem NIS nach Allan Phillips D.O. zu zählen ist, aus (Deutsches Ärzteblatt 2009, Seite 2325 ff.). Im Übrigen gibt es bislang keine Studien, die in wissenschaftlicher Hinsicht die Wirkungsweise der Osteopathischen Medizin und der Neurologischen Integration bei den aufgeführten Krankheitsbildern nachweisen.